Fisch-Ratgeber› Lexikon› Makrele

Makrele

Aromatischer Fettfisch mit kräftigem Geschmack – hervorragend geräuchert oder gegrillt.

✅ Nachhaltig empfohlen Meeresfisch Makrelenfische
Makrele

📊 Nährwerte & Eigenschaften

💪 Eiweiß/100g
19g
🫙 Fett/100g
12g
🔥 Kalorien/100g
189 kcal
🐡 Omega-3
2,6g
🌡️ Kerntemperatur
60-63°C
👆 Textur
Fest, saftig
🫧 Fettgehalt
Fettreich
🌍 Herkunft
Nordatlantik, Nordsee

📖 Alles über Makrele

Die Makrele ist ein aromatischer Fettfisch, der zur Familie der Makrelenfische gehört. Sie ist bekannt für ihren kräftigen Geschmack und ihre saftige, feste Textur. Die Makrele lebt in den kalten Gewässern des Nordatlantiks und der Nordsee, wo sie in großen Schwärmen unterwegs ist. Charakteristisch für die Makrele sind die schillernden, blauen und grünen Färbungen ihrer Haut sowie die vertikalen Streifen, die sich über ihren Körper ziehen. Diese Färbung hilft ihr, sich in den lichtdurchfluteten Gewässern zu tarnen und ist ein typisches Merkmal, das sie von anderen Fischarten unterscheidet.

Die Makrele ist ein Wanderfisch, der in großen Schwärmen lebt und sich saisonal bewegt, um Nahrung zu finden. Ihre Lebensweise macht sie zu einem idealen Fisch für verschiedene Garmethoden. Ihre fettreiche Natur mit einem Fettgehalt von etwa 12g pro 100g führt dazu, dass sie beim Grillen, Räuchern oder Braten besonders saftig bleibt. Diese Garmethoden sind optimal, da sie die Aromen der Makrele intensivieren. Besonders beliebt ist beispielsweise Saba Shioyaki, bei dem die Makrele einfach gegrillt wird, um den vollmundigen Geschmack zu betonen.

Für das Grillen sollte die Makrele bei einer Kerntemperatur von 60-63°C gegart werden. Ganze Fische benötigen dafür etwa 20-25 Minuten im Ofen bei 200°C, während Filets nur 3-4 Minuten pro Seite braten oder grillen sollten. Diese präzisen Zeiten und Temperaturen sorgen dafür, dass der Fisch zart bleibt und nicht übergart wird. Ein weiterer Klassiker ist die Makrele mit Gurken-Salat, die schnell zubereitet ist und die frischen Aromen der Gurken perfekt mit dem kräftigen Geschmack der Makrele verbindet.

Die Makrele wird in vielen Küchen der Welt geschätzt. In der asiatischen Küche wird sie oft gegrillt oder als Teil von Sushi verwendet. In der deutschen Küche findet man sie häufig geräuchert oder als Bratfisch im Ofen. Der traditionelle Lampuki Pie ist ein Beispiel für die mediterrane Zubereitung, bei der die Makrele mit Gemüse in einer herzhaften Teigkruste gebacken wird.

Zu den passenden Beilagen gehören frische Salate, Gemüse oder auch Reisgerichte, die die Aromen der Makrele ergänzen. Ein klassischer Gurkensalat oder ein herzhaftes Kräuter-Dressing harmoniert wunderbar mit dem intensiven Geschmack der Makrele. Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, dass die Makrele nicht zu lange gegart wird, um ihre zarte Textur zu bewahren. Ein häufiger Fehler ist, die Makrele zu stark zu würzen oder sie zu lange zu grillen, was zu einem trockenen Ergebnis führen kann.

🍳 Zubereitung

Methoden: Grillen, Räuchern, Braten, Backen

🌡️ Kerntemperatur: 60-63°C

Ganz im Ofen: 20-25 Min. bei 200°C; Filet: 3-4 Min. pro Seite

🛒 Einkaufstipps

Beim Kauf von Makrele sollte man auf die Frische des Fisches achten. Die Augen sollten klar und nicht trüb sein, was ein Zeichen für Frische ist. Die Kiemen sollten leuchtend rot und nicht bräunlich gefärbt sein. Ein frischer Geruch nach Meer ist ebenfalls wichtig; ein fischig-ammoniakiger Geruch weist auf mangelnde Frische hin. Die Haut sollte glänzend und feucht sein, während die Fleischkonsistenz fest und elastisch sein sollte – ein Drucktest zeigt an, ob das Fleisch zurückspringt. Frische Makrelen sind in der Regel besser als Tiefkühlware, es sei denn, sie wurden direkt nach dem Fang eingefroren. Achten Sie auf nachhaltige Fischerei-Siegel wie MSC oder ASC, um umweltfreundliche Produkte zu wählen. Am besten kauft man frische Makrele bei Fischhändlern oder auf dem Wochenmarkt, wo die Auswahl oft umfangreicher ist. Der Preis kann je nach Saison und Fanggebieten variieren.

📦 Lagerung

Makrele sollte bei optimalen Kühlschranktemperaturen zwischen 0 und 2°C gelagert werden. Am besten bewahrt man sie auf Eis in einer Schale, abgedeckt mit Frischhaltefolie, um die Frische zu erhalten. Im Kühlschrank ist die Makrele maximal 1-2 Tage haltbar. Wenn Sie sie einfrieren möchten, empfiehlt es sich, sie vakuumiert oder in einem Gefrierbeutel mit herausgedrückter Luft einzufrieren. Die maximale Gefrierdauer beträgt etwa 3 Monate. Beim Auftauen sollte man die Makrele immer im Kühlschrank über Nacht lassen und nicht bei Raumtemperatur oder in der Mikrowelle auftauen. Achten Sie darauf, die Kühlkette nicht zu unterbrechen und verwenden Sie separate Schneidebretter für Fisch, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden.

✅ Nachhaltig empfohlen

Nachhaltigkeitsbewertung für Makrele

Alle Sorten vergleichen →

📅 Saison

Ganzjährig; bester Fang: Mai–August

🧂 Gewürz-Empfehlungen

Die Makrele harmoniert hervorragend mit einer Vielzahl von Gewürzen und Kräutern. Besonders gut passen Dill, Zitrone und Knoblauch zu diesem Fisch, da sie seine Aromen unterstreichen und ihm Frische verleihen. In der asiatischen Küche sind Ingwer und Sojasauce beliebte Begleiter, die der Makrele eine würzige Note verleihen. Für mediterrane Gerichte empfehlen sich Fenchel und Anis, die die Süße des Fisches betonen. Eine typische Gewürzmischung könnte aus 1 Teelöffel Dill, 1 Teelöffel Zitronensaft und 2 Zehen Knoblauch pro Portion bestehen. Gewürze wie Paprika oder Chili sollten eher sparsam verwendet werden, da sie den feinen Geschmack der Makrele überdecken könnten.